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Sexualpädagogischer Workshop
von Streetwork Hietzing

Sexualpädagogischer Workshop

Die Themen Sexualität, Pubertät, Gefühle sowie persönliche Grenzen sind aus dem Alltag der offenen Jugendarbeit nicht wegzudenken. Die von den Jugendlichen eingebrachten Fragen können hierzu ganz unterschiedlich ausfallen. 
Den einen beschäftigt sein Liebeskummer, die andere macht sich Gedanken über ihr erstes Mal, während eine andere Gruppe sich über von Sexualität geprägte Jugendsprache unterhält.

Über diese Themen zu sprechen und auf die Bedürfnisse der Klient*innen einzugehen ist somit ein wesentlicher Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Und genau auf solch einen Bedarf hat Streetwork Hietzing am 11.09.2020 im Rahmen eines ersten Workshops zum Thema Sexualität und Aufklärung reagiert und mit einer Gruppe von sechs Burschen zwischen 15 und 18 Jahren gearbeitet. 
Ziel des Nachmittags war es eine geschlechtshomogene und themenzentrierte Gesprächsbasis ohne jegliche Vorurteile und Tabuisierungen zu schaffen.

Unter der Einhaltung aller geltenden Covid 19-Bestimmungen und mit genügend Abstand zwischen den einzelnen Beteiligten wurden die Jugendlichen im Clubraum von Streetwork Hietzing willkommen geheißen. Gemeinsam wurde eine Kleinigkeit gegessen, um den jungen Männern ein entspanntes Ankommen und die Schaffung einer angenehmen Atmosphäre zu ermöglichen.

Daran anschließend erhielt jeder einen Stift und ausreichend Papierstreifen. Die Jugendlichen wurden angeleitet, alle ihre Fragen und Unklarheiten einzeln aufzuschreiben, die Streifen zu falten und in eine vorbereitete Schüssel in der Mitte des Tisches zu geben. Auch die beiden Sozialarbeiter brachten ihre Punkte auf diesem Weg ein.
Nachdem alle Kärtchen gesammelt waren, wurde die Frage- und Diskussionsrunde eröffnet. Ein Kollege zog willkürlich ein Kärtchen, las das Notierte vor und ging mit den Jugendlichen in die Beantwortung und Diskussion der gestellten Frage. Dieser Ablauf wurde wiederholt bis alle Fragen beantwortet waren. Die Jugendlichen brachten sich dabei sehr interessiert und aufgeschlossen ein. Durch die vertrauensvolle Beziehung der jungen Männer untereinander sowie auch zu den beiden Sozialarbeitern hatten sie keine Berührungsängste, keine Vorbehalte und konnten offen über sie beschäftigende Inhalte sprechen.


In unserer Rolle als Ansprechpartner*innen lieferten die Sozialarbeiter den Jugendlichen gesicherte Antworten auf ihre Fragen, welche mit literaturgestützten Informationen verknüpft waren. Gemeinsam konnten so Unklarheiten und riskantes Halbwissen ausgeräumt und grundlegende Informationen zum Thema vermittelt werden. Außerdem wurde den Jugendlichen in diesem Rahmen die Gelegenheit geboten, verschiedene Utensilien zur Verhütung (Kondome, Diaphragma und Kupferspirale) in die Hand zu nehmen und so weit möglich mit ihnen zu interagieren - zum Beispiel mit Hilfe einer Phallusplastik. 
Ein besonders wichtiger Aspekt während des gesamten Workshops war die Schaffung einer altersadäquaten Auseinandersetzung mit Sexualität und die Erweiterung der damit verbundenen eigenen Handlungskompetenzen. Über diese gemeinsame sexualpädagogische Arbeit wurde zudem am Gesundheitsbewusstsein der Jugendlichen in Bezug auf Sexualität gearbeitet sowie auf den Transfer des Erlernten in den Alltag geachtet.


Bei dieser Gruppe besteht das Ziel, über Mythen und Gerüchte aufzuklären sowie auf besonders traditionelle Rollenbilder und damit einhergehenden Einstellungen zu Sexualität Bezug zu nehmen. Da diese mannigfaltigen Inhalte für einen Nachmittag zu umfangreich und überfordernd wären, werden in den nächsten Wochen noch weitere Workshops mit dieser Gruppe folgen, welche eigene Schwerpunkte wie geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, Grenzen, geschlechtliche Sprache sowie Rollenbilder und Pornographie beinhalten werden.

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