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Homeschooling als Hürde für das Recht auf Bildung…?
von Zentrale

Homeschooling als Hürde für das Recht auf Bildung…?

Am 20. November des vergangenen Jahres feierten die UN-Kinderrechte ihr 30-jährgies Jubiläum. Dieses wurde auch von den Einrichtungen des Vereins Rettet das Kind – Landesverband Wien, im Rahmen verschiedenster Projekte und Veranstaltungen gebührend zelebriert. Artikel 28 der UN-Kinderrechte erkennt in allen Vertragsstaaten das Recht auf Bildung, Schule und Berufsausbildung an. Mit dem Beginn der Corona-Krise wurde dieser Anspruch für viele Familien, Kinder und Jugendliche auf eine harte Probe gestellt.


Ab 14. März hieß der Alltag für den überwiegenden Teil der Schüler*innen in Österreich ja bekanntlich, Homeschooling bzw. Distance Learning, statt sich jeden Morgen auf den Weg in die Schule zu machen. Auch wenn dieser Umstieg laut Rückmeldung des Österreichischen Bildungsministeriums zum überwiegenden Teil sehr gut funktionierte gab es doch viele Schüler*innen, die durch dieses Angebot nicht erreicht werden konnten.


Auch wir, die Mitarbeiter*innen des Vereins Rettet das Kind, die mehrheitlich mit Jugendlichen aus sozioökonomisch schlechter gestellten und bildungsfernen Familien arbeiten, hörten immer wieder in Gesprächen mit Jugendlichen, von verschiedensten Problemen und Herausforderungen die das Homeschooling mit sich bringt. So wurde uns zum Beispiel berichtet, dass sich bis zu vier Kinder in einer Familie ein Gerät teilen müssen, oder von (alleinerziehenden) Eltern, die durch Jobverlust, krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit oder allgemein prekäre Familiensituationen nicht die Mittel aufbringen können, um ihren Kindern einen Computer zu kaufen. Oftmals mangelte es aber auch schlicht an einer funktionierenden W-Lan-Verbindung.


Abgesehen von den technischen Anforderungen stellte auch der Wegfall der sozialen Bezugsgruppe, welcher durch die Ausgangsbeschränkungen noch verstärkt wurde, viele uns bekannte Jugendliche vor große Herausforderungen, die sich nicht nur auf die schulischen Leistungen sondern auch das allgemeine Wohlergehen auswirkten.


Umso mehr freute es uns, dass wir zusätzlich zu Beratungsgesprächen und verschiedener Lern- und Unterstützungsangeboten, die wir im Rahmen der Digitalen Jugendarbeit angeboten haben, in Kooperation mit dem Verein Springboard insgesamt fünf Laptops an Jugendliche die in verschiedenen Einrichtungen unseres Vereins angebunden sind, weitervermitteln konnten.


Wir möchten uns daher auf diesem Weg noch einmal herzlich beim Verein Springboard für die Laptopspende sowie bei unserem IT-Experten Benjamin Hanzer, der die Geräte unentgeltlich neu aufgesetzt hat, bedanken!

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