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Räume der Menschlichkeit
von Zentrale

Räume der Menschlichkeit

Der Sommer ist da. Laue Abende unter freiem Himmel, die Menschen drängen ins Freie! Man begegnet sich wieder. Die Stimmung ist fröhlich, mitunter ausgelassen.

Auch Corona haben wir, durch Impfungen, Testungen und Verhaltensregeln, so weit in den Griff bekommen, dass dies alles wieder möglich ist. Endlich!


Nach dieser langen Zeit der Zurückhaltungen, Entbehrungen und sozialer Distanz ist es nur natürlich, den Wunsch nach Kontakt, Unterhaltung, gemeinsamen feiern und Ausgelassenheit zu verspüren und diesem nachzugeben. Das alles war lange Zeit nicht möglich. Es gibt etwas nachzuholen, es will etwas erlebt werden.


Im öffentlichen Raum etablieren sich Orte als attraktive Treffpunkte. Gewässer haben eine gewisse Anziehungskraft. Donaulände, Wienfluss, Teiche, Springbrunnen. Es braucht Sitzmöglichkeiten. Bänke, oder einfach Stufen. Sanitäre Anlagen, Trinkbrunnen bzw. Wasserspender, Beleuchtung, Mülleimer bzw. Müllinseln.


An diesen Orten trifft man sich. Das spricht sich herum. Da will man hin. Dort entsteht das so lange vermisste Gefühl von Gemeinsamkeit. Zusammensein. Viele strömen hin. Wollen teilnehmen, Anteil daran haben. Teilweise kommt es zu großen Ansammlungen von Menschen. Die Stimmung ist gut. Fröhliche Gesichter. Gesänge. Musik. Es wird gefeiert.


Es ist keine bestimmte Gruppe, die sich trifft. Es sind Menschen unterschiedlicher Altersgruppen. Die Themen, die sie bewegen, die Sprachen, die sie sprechen, die Musik, die sie hören, sind so unterschiedlich, wie die T-Shirts, die sie tragen. Einfach bunt gemischt.


Den größeren Teil bilden Jugendliche und junge Erwachsene. Der junge Intellekt bildet sich in der Begegnung. Im Miteinander. Im Gespräch. Im Streit. Im Lieben. Im Gegenüber findet man zu sich selbst. Die Peergroup ist von hoher Bedeutung. Der Freundeskreis. So Vieles blieb auf der Strecke während der Pandemie. Auf so Vieles musste verzichtet werden. So lange musste Rücksicht geübt und Einschränkung gelebt werden. Für sich selbst und für andere. Die älteren Generationen, die Risikogruppen. Für Bekannte und Verwandte ebenso, wie für Unbekannte, nie Gesehene.


Aber jetzt wird wieder gefeiert. Nach dem Wiedererwachen. Ein Gefühl von Freiheit. Vielleicht Unendlichkeit. Da kann es laut werden. Da wird auch übertrieben. Da geht es zur Sache. Das ist nicht immer nur Spaß. Aber so ist es eben. Das braucht es jetzt auch.


Und ebenso braucht es Verständnis. Akzeptanz. Empathie. Vertrauen. Und Verantwortungsübernahme. Von allen. Der Politik, den Medien, der Polizei, den Feiernden, Passant*innen, Anrainer*innen – von allen. Es braucht Dialog. Es braucht gemeinsame Wege. Schlagstöcke und Pfefferspray tragen bestimmt nicht zur Beruhigung bei. Flaschenwerfen und Sachbeschädigungen auch nicht.


Es braucht den Raum zum Feiern und die dafür nötige Infrastruktur. Es braucht aber auch Verständnis für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen in unserer Stadt. Für das alles muss Platz sein. Dafür muss Platz geschaffen und zur Verfügung gestellt werden. Es braucht Räume der Menschlichkeit.
Für Wien – unsere Stadt!

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