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Nein zu Rassismus!
von Streetwork Liesing

Nein zu Rassismus!

Für die digitale Schwerpunktwoche zu „Vielfalt und Inklusion“ im April wählte Streetwork Liesing das Thema Rassismus.

Rassismus ist eine der bekanntesten und häufigsten Formen von Diskriminierung, die sich vielschichtig äußern kann. Zu Beginn der Schwerpunktwoche wurde daher zunächst definiert was Rassismus bedeutet – nämlich, dass Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ethnischen Zugehörigkeit meist negative Eigenschaften zugeschrieben werden. Zudem wurde mit Alltagsrassismus eine konkrete Ausprägung von Rassismus in den Fokus genommen und mit Beispielen versehen, um zu verdeutlichen, wie häufig dieser vorkommt.

Weiter ging es mit „Racial Profiling“, worunter man rassistisch motivierte Fahndungsmuster von Sicherheitsbeauftragten versteht. Dies kann mit einem Vertrauensverlust Betroffener gegenüber Behörden, dem Gefühl von Kriminalisierung oder auch dem Verlust des eigenen Freiheitsgefühls einhergehen.

Auch der sogenannte „positive Rassismus“ wurde von Streetwork Liesing aufgegriffen. In der eingangs erwähnten Definition von Rassismus steht sinngemäß geschrieben, dass Betroffenen meist negative Eigenschaften zugeschrieben werden. Eine Ausnahme dazu bildet der positive Rassismus, bei dem eine Person oder Personengruppe aufgrund äußerer Merkmale positiver eingeschätzt wird als andere, wodurch es zu Ungleichheiten innerhalb einer Gesellschaft kommt. Denn da, wo Bevorzugung herrscht, ist die Benachteiligung von anderen nicht weit. Weiters bezieht sich der positive Rassismus auf Oberflächlichkeiten und versäumt es, sich mit dem individuellen Charakter einer Person auseinanderzusetzen, was für Betroffene unangenehm sein kann.

Abschließend wurde das Thema Rassismus in der Sprache behandelt, um Jugendliche hinsichtlich diskriminierender Sprache zu sensibilisieren. Ein besonderes Anliegen war es aufzuzeigen, dass die Verwendung von Eigenbezeichnungen, wie etwa „Schwarze Menschen“ in Ordnung ist, da Schwarze sich diesen Begriff selbst ausgesucht haben. Im Gegensatz dazu stehen Fremdbezeichnungen wie etwa „farbig“, die von weißen Menschen eingeführt wurden und von Schwarzen nicht gutgeheißen werden.

Bei jeder vorgestellten Ausprägung von Rassismus konnten sich Jugendliche interaktiv beteiligen, indem sie an Quiz- oder Abstimmungsfragen teilnehmen und sich auch zu eigenen Rassismuserfahrungen äußern konnten. Zudem wurde von Streetwork Liesing Unterstützung bei direkter oder indirekter Betroffenheit von Rassismus angeboten.

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